In Deutschland politisch vorprogrammiert!!!

Pflege macht Arm!

Dafür sorgt die Politik! Denn seit dem Jahr 2009, in welchem sich Stefan Krastel ein Herz fasste und mit seinem treuen Hund nach Berlin marschierte, um in der Pflegepolitik grundlegend etwas für alle pflegenden Angehörigen zu verbessern, hat sich nun bislang immer noch nichts getan.

Stefan mit Hund nach Tod2015-06-12 17:22:35

Schauen Sie dazu den folgenden Bericht:

Quelle SWR: http://www.ardmediathek.de/tv/Zur-Sache-Baden-W%C3%BCrttemberg/Wenn-pflegende-Angeh%C3%B6rige-selbst-Hilfe-b/SWR-Baden-W%C3%BCrttemberg/Video?documentId=28885104&bcastId=610194

In Deutschland

Pflegeentgelde in Deutschland 2015-06-12 17:25:16

Hier wird gezeigt, wie in Deutschland die Pflege immer noch bezahlt wird. Das Pflegegeld für die Pflege zu hause ist um ein vielfaches geringer als das im Heim. Man unterscheidet Pflegegeld von Pflegesachleistung.

 

In Österreich

Pflegeentgelde Östereich  2015-06-12 17:26:10

Hier wird gezeigt, wie es in Österreich gehandhabt wird. Dort ist die Summe des Geldes für die Pflege immer gleich. Egal ob man zu hause von seinem Angehörigen gepflegt wird oder im Heim. Man kann selbst freie Entscheidungen treffen. Das ist das, was ein gerechteres Pflegesystem ausmacht.

Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistung fordern wir von der Pflegeinitiative Deutschland e. V. schon lang. Darum kämpft mit uns für ein gerechteres Pflegesystem für pflegende Angehörige!!!

Deshalb uns Unterstützen!

Spenden:

Die Körperschaft Pflegeinitiative Deutschland e.V. (PID) dient nach der eingereichten Satzung ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO und gehört zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen.

Konto:

Pflegeinitiative Deutschland e.V.

Konto 514 72 55
Volksbank Bühl
Bankleitzahl: 662 914 00

IBAN: DE59 6629 1400 0005 1472 55
BIC: GENODE 61BHL

Gemeinnützig und steuerabzugsfähig. Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine Spendenquittung.

Danke!

Pflegende Angehörige mit Herz…

 

…Gemeinsam den Alltag meistern

Pflegende Ang. m.Herz 2014-07-30 10:18:14

Bochum. Die 77-jährige Hannelore Friedrich ist nach einem Schlaganfall auf Pflege angewiesen. Ihre Familie hat sich entschieden, sie zu Hause zu betreuen.
Quelle WAZ: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/gemeinsam-den-alltag-meistern-id9647571.html

 

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Wohin die Herzensliebe in Deutschland führen kann…

Armutsfalle Pflege

Armutsfalle Pflege 2014-07-30 10:31:35

Wenn es um häusliche Pflege geht, dann müssen vor allem Frauen mit einer ‘Armutsfalle‘ rechnen. Sie pflegen Angehörige, stecken dabei im Beruf zurück und werden älter – ihre eigene Rente wird dabei immer kleiner. Aber auch immer mehr Männer pflegen zu hause.

ARD-Bayerisches Fernsehen: http://www.ardmediathek.de/tv/stationen/Armutsfalle-Pflege/BR-Fernsehen/Video?documentId=17502410&bcastId=14913478

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Arbeitsmigration, Zwangshilfe von Außen…

In die Pflege geknechtet

Günstige Altenpflege  2014-05-05 11:41:04

Wie spanische Pflegekräfte in Deutschland ausgenutzt werden. Von Peter Kreysler im Deutschlandradio Kultur: http://www.deutschlandradiokultur.de/arbeitsmigration-in-die-pflege-geknechtet.976.de.html?dram:article_id=293054

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Ob während der Pflege oder nach der Pflege eines Angehörigen:

Deutschl. Diskrim. 2014-04-27 11:17:07

Wir fordern:

Soziale Absicherung für pflegende Angehörige, während und nach der Pflege!!!

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Armut von Pflegenden Angehörigen…

Mona Lisa 26.07.2014 mit ADP  2014-07-27 10:22:23…Schwierigkeiten bei der Versorgung von Behinderten etc. Das Alles gab es bei der Sendung am 26.07.2014 „Mona Lisa“ im ZDF.

Wer keine Zeit hatte zum schauen. Hier der Linke – Quelle ZDF:

http://monalisa.zdf.de/ml-mona-lisa/ml-mona-lisa-5990346.html

Stille Helden…

Sehr geehrte Damen und Herren , liebe Pflegende Angehörige,

"So wichtig die ganzen Sachfragen bei der Pflege im Detail sind, will ich
doch auch daran erinnern, dass die stillen Helden bei der Pflege zumeist die
Mitglieder der Familien sind. Sie geben ihren zu pflegenden Angehörigen den
notwendigen Halt. Sie stehen ihnen zur Seite, Tag und Nacht. Vielleicht
würdigen wir sie manchmal zu wenig. Deshalb muss das im Zusammenhang mit
dieser Pflegereform immer wieder erwähnt werden."

Nicht das erste Mal werden wir von der Bundeskanzlerin als "stille Helden"
an anderer Stelle als "Helden des Alltags" bezeichnet. Diese Frau Merkel
glaubt allen Ernstes, dass wir nur mehr "Würdigung" ( wermöglich durch
ständiges Wiederholen von Begriffen wie: stille Helden, Helden des Alltags
etc. ) brauchen, dann sei ja alles gut. 

Wie kann sie zu einem solchen Ergebnis kommen ?  Haben wir nicht sehr
deutlich ausgesagt, was wir wollen ? Dringenst brauchen auch ? Ist dieser
Bundeskanzlerin nicht klar, dass man "Helden" nicht z.B. mit Hartz IV
Sanktionen überziehen darf ( was es bei Einigen von uns gegeben hat bzw.
immer noch gibt ). Überhaupt der Hartz IV "Status". Geht man so mit Helden
um ?

Hier wird versucht eine Menschengruppe zu verdummbeuteln, die
Höchstleistungen verbringen und dafür noch nicht einmal mit dem Minimalen
"gewürdigt" werden. Das ist doch der Punkt !

Eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen.

Mit freundlichen Grüßen

Pflegender Angehöriger ° Lothar Schwarz ° Ettenheimerstr.9 ° D-77975
Ringsheim ° wir-pflegen-daheim.blogspot.de ° wp-Mitglied ° PID-Mitglied

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Arbeitslose lernen Pflegeberufe

In der Pflege fehlen jetzt schon und in Zukunft verstärkt Arbeitskräfte. Um das ein wenig aufzufangen, haben sich jetzt die Bremer Wohlfahrtverbände zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit überlegt, dass das möglicherweise ein Job für Arbeitslose wäre. In einem Orientierungsprogramm sollen sie auf die Umschulung vorbereitet werden.

Arbeitslose in die Pflege 2014-06-26 14:31:45

Arbeitslose sollten jedoch nicht ohne eine Ausbildung diesen Job erledigen und nur, wenn diese sich dazu berufen fühlen. Das sollte man genau überdenken.

Radio Bremen: http://www.ardmediathek.de/tv/buten-un-binnen-Regionalmagazin/Arbeitslose-lernen-Pflegeberufe/Radio-Bremen-TV/Video?documentId=21777252&bcastId=967552

 

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Das wars…! Besser als…???

Der große Wurf???

Neue Pflegestufen 2015 2014-06-04 10:25:24

Ist das Ziel damit nicht wieder verfehlt???

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Jeder zwölfte Deutsche kann sich keine regelmäßigen Mahlzeiten leisten

Die Ergebnisse stammen aus einer EU-weit durchgeführten Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC), die das Statistische Bundesamt am Dienstag vorstellte.

 Jeder 12. Deutsche kein Essen 2014-06-04 10:18:43

Lesen Sie dazu im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/politik/armutsbericht-der-eu-jeder-zwoelfte-deutsche-kann-sich-keine-regelmaessigen-mahlzeiten-leisten/9955456.html

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Offener Brief…

...zum weitergeben!

Die Pflegeselbstverwaltung hat versagt!
Das Altenpflegesystem ist gescheitert.

Hier der Link zum Teilen: http://www.menschenwuerde-in-der-altenpflege.de/html/26_05_14-brief-an-herrn-groehe.php

Offener Brief von W. Kollmitz:

Bundesministerium für Gesundheit
11055 Berlin
Einschreiben mit Rückschein
Lilienthal, den 26.05.2014

 

Sie wissen es. Dann sagen Sie es doch öffentlich!

Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Gröhe,

Die Pflegeselbstverwaltung hat versagt! Das Altenpflegesystem ist gescheitert! Das habe ich in meinem Schreiben vom 02.01.2014 bereits betont. In diesem Schreiben habe ich die Ursachen des Problems  ausführlich erläutert.

Weiterhin habe ich darauf hingewiesen, dass der Staat deshalb durch seine Gesetzgebung  gefordert ist, dringend einzugreifen und zu handeln.

Am 27.02.2014 haben Sie den Brief beantwortet, aber leider sind Sie mit keinem Wort auf dieses Thema eingegangen. Das bedaure ich sehr.

Am 13.05.2014 waren Sie zu Gast beim Pflegetreff in Neuss zum Thema: Pflegenotstand auflösen!

Aus der Podiumsrunde heraus  hat Sie die Staatssekretärin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter Frau Martina Hoffmann-Badache aus NRW  aufgefordert,  den Stellenschlüssel in der Altenpflege zu verbessern.

Sie haben zu Recht auf den § 75  SGB XI (Landesrahmenvertrag) hingewiesen. Sie haben deutlich gemacht, dass für den Personalschlüssel nicht der Bund, sondern die Pflegeselbstverwaltung in den Bundesländern zuständig ist.

Der Bund als Gesetzgeber hat laut SGB XI  §12 die Aufgaben und die Verantwortung für die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung den Pflegekassen übertragen.

Die Pflegekassen bilden mit den Vereinigungen der Träger die Pflegeselbstverwaltung.
Die Vereinigungen der Träger setzen sich wie folgt zusammen: Diakonie, Caritas, AWO, DRK, Parität, ZWIST (jüdische Gemeinden) sowie der BPA (Bundesverband privater am Anbieter sozialer Dienste)

Die genannten Verbände hatten und haben die Verantwortung für eine menschenwürdige Pflege.

Leider schließt sich hier der Kreis wieder. Die Pflegeselbstverwaltung, die Pflegekassen sowie alle verantwortlichen Verbände haben in der Vergangenheit nicht oder nicht angemessen für einen ausreichenden Personalschlüssel und somit für die Menschenwürde hilfe-und pflegebedürftiger Menschen gehandelt.
Sie alle haben versagt, sonst hätten wir heute in den Pflegeeinrichtungen eine menschenwürdige Pflege.

Dieses Konstrukt mit den Vereinigungen der Träger, wie es im Rahmenvertrag heißt, konnte und kann auch in Zukunft nicht funktionieren.

Begründung
1. Die sieben Trägerverbände (Diakonie Caritas, AWO, DRK, Parität, Zwist sowie der BPA) stehen in      Konkurrenz zueinander.

2. Die Trägerverbände zahlen zum Teil unterschiedliche Löhne. Einige Verbände zahlen Tariflohn,     andere weit unter Tarif, und die dritte Gruppe bewegt sich dazwischen. Die Verbände, die nach Tariflohn zahlen, benötigen deshalb einen höheren Pflegesatz als die, die unter Tarif zahlen.

3. Alle sieben Trägerverbände müssen sich einig sein, ob sie überhaupt mit den Pflegekassen über den Personalschlüssel verhandeln. Und sie müssen sich darüber einig sein, über wieviel Personal sie
verhandeln.

4. Und schließlich müssen alle sieben Trägerverbände den Landesrahmenvertrag unterschreiben. Dabei sind sie zum Konsens verpflichtet, weil dieser Vertrag nur gemeinsam und einheitlich zustande kommen kann. Sollte unter den beteiligten Verbandsvertretungen auch nur ein kleiner Verband die Unterschrift verweigern, kommt ein entsprechender Vertrag nicht zu Stande.
(Andreas Heiber: Qualität als Baustein in der Pflegeversicherung)

Aufgrund der genannten Gründe (es gibt aber noch weitere) sind die Landesrahmenverträge §75 SGBXI nur beschriebenes Papier und werden es auch weiterhin bleiben.
Die Aufgaben der Pflegeeinrichtungen sind in einem vierseitigen Leistungskatalog im Rahmenvertrag aufgeführt und können mit dem derzeitigen Personalschlüssel nicht annähernd erbracht werden.
Der auf Länderebene ausgehandelte Rahmenvertrag ist aber für die Pflegeeinrichtungen unmittelbar verbindlich.
Deutschland liegt in Sachen Personalschlüssel in den vergleichbaren Ländern im untersten Bereich.

Information dazu: Die Welt-Pflegekosten bis 2050 mindestens doppelt so hoch:

  • OEZD Studie:“Help Wanted“
  • Dr. Cornelia Heintze: Pfadwechsel (Impulsvortrag)

Verbandsvertreter haben mir berichtet, dass seit Einführung der Pflegeversicherung  in Sachen Personalschlüssel ein Stillstand in der Pflege herrscht. Den Nachweis darüber  finden Sie auch in den einzelnen Rahmenverträgen der Länder.

Darüber schreibt auch Frau Haderthauer, ehemalige Sozialministerin in Bayern, in der
Augsburger Allgemeinen. Pflegenotstand: Neue Forderungen nach mehr Personal und Geld.
Ebenfalls Niedersachsens Gesundheitsministerin Frau Rundt: “ Top- Pflege statt Top- Rendite!“

Somit hat das Konstrukt Pflegeselbstverwaltung eindeutig versagt. Dieses System ist  gescheitert!
Bitte machen Sie sich selbst ein Bild davon, was ich geschildert habe. Sprechen Sie mit den Vertretern der Pflegekassen und den Vertretern der Verbände!

Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Gröhe,

Sie haben wiederholt geäußert: Die Menschlichkeit unserer Gesellschaft zeigt sich aber gerade auch darin, wie wir mit den Schwachen, also auch mit den Pflegebedürftigen, umgehen. (Focus 13/2014)

Sie haben den Gesetzesentwurf als einen Kraftakt beschrieben.
Ihr Ziel ist es, die menschenunwürdige Minutenpflege abzuschaffen. Das ist gut so!
Leider ist im Referentenentwurf zur Pflegeversicherung davon keine Rede mehr.
Es gibt Verbesserungen in der häuslichen Pflege für die hilfe-und pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörige. Das begrüße ich sehr! Lieber Daheim- statt Heim! Oder auch so lange wie möglich ambulant vor stationär!

Aber für die Pflegeeinrichtungen, ob ambulant oder stationär, gibt es kaum Verbesserungen.

Eine geringfügige Verbesserung soll es im Beschäftigungsbereich in den Altenpflegeeinrichtungen geben. Wo bisher  nach § 87B  SGBXI eine Betreuungskraft für 24 hilfe- und pflegebedürftige Menschen zuständig ist, sollen es in Zukunft 20 Menschen sein.

Für das Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Pflege bleibt aber alles so, wie es ist.
Es bleibt bei der Minutenpflege und somit bei der menschenunwürdigen Pflege.
Auch die 40 Prozent Verringerung bei der Bürokratie, die nach einer Studie irgendwann umgesetzt werden soll, ergeben kaum eine Verbesserung.

Heute hat eine Pflegekraft im Pflegeheim  im Durchschnitt deutschlandweit ca. zwölf hilfe- und pflegebedürftige Menschen zu versorgen. Pro Schicht hat die Pflegekraft 25 Minuten Zeit für eine Person. In diesen 25 Minuten sind enthalten: Grundpflege, Behandlungspflege sowie zwei Hauptmahlzeiten und eine  Zwischenmahlzeit. Diese Tatsachen können Sie in diversen Studien und Analysen nachlesen.
Ist das menschenwürdig? Würden Sie so gepflegt werden wollen?

Sicherlich können Sie nicht alles auf einmal regeln, was in der Vergangenheit versäumt wurde.
Aber bitte machen Sie  der Öffentlichkeit deutlich, warum es versäumt wurde, für eine menschenwürdige Pflege zu sorgen. Benennen Sie die Dinge und die Verantwortlichen beim Namen. Sie haben es nicht zu verantworten, dass das System Pflegeselbstverwaltung nicht im Sinne der menschenwürdigen Pflege handelt und deshalb versagt. Allerdings sind Sie dafür verantwortlich, wenn Sie die Zustände kennen, aber dazu schweigen. Dann haben wir einen  weiteren, jahrelangen Stillstand in der Pflege mit den folgenden schwerwiegenden Auswirkungen:

1. Das Pflegepersonal  ist und bleibt weiterhin total überlastet. Der jetzt schon sehr hohe Krankenstand im körperlichen und psychischen Bereich wird weiterhin ansteigen. Krankheitsbedingt  werden in Zukunft noch mehr Pflegekräfte die Tätigkeit wechseln  oder in die Erwerbsunfähigkeitsrente gehen müssen.

2. Unter diesen schlechten Rahmenbedingungen wird es in Zukunft sehr schwer werden,
genügend Auszubildende zu finden. Auch der Anteil der Schulabbrecher wird zunehmen.
Mögliche Berufsrückkehrer oder Wiedereinsteiger werden sich eine andere Tätigkeit suchen.

3. Fachkräfte aus dem Ausland umkreisen schon jetzt Deutschland wegen der schlechten Rahmenbedingungen (zu viel Stress und zu wenig Geld). Aber wenn sie denn kommen, kehren viele  nach kurzer Zeit wieder in ihre Heimat zurück. Hierfür gibt es Erfahrungen und Beispiele.

Somit wird sich der jetzt schon ohnehin drastische Pflegekräftemangel weiter erhöhen.
Hinzu kommt die demographische Entwicklung. Wo sollen unter diesen Rahmenbedingungen
(zu wenig Personal und unangemessene Bezahlung) in Zukunft die Pflegekräfte herkommen?
Das muss zum Infarkt führen!

Wer trägt dann die Verantwortung?
Die jetzige Bundeskanzlerin? Die zuständigen Ministerinnen und Minister?
Die Abgeordneten der Parteien, die jetzt im Bundestag sind?

Alle Genannten wegen Nichteinhaltung der Gesetze für eine menschenwürdige Pflege???
Die Verantwortlichen bei den Pflegekassen? Die verantwortlichen Vertreter der Verbände?

Alle wegen Untätigkeit in der Pflegeselbstverwaltung, in Sachen Personalschlüssel für eine menschenwürdige Pflege laut Rahmenvertrag  § 75  SGB XI ?

Die Kirchen?  Weil ihre Vertreter der Verbände- Diakonie, Caritas- ihrer gesetzlichen und moralischen Verpflichtung und Verantwortung laut Rahmenvertrag  § 75  SGB XI für eine menschenwürdige Pflege nicht nachgekommen sind?

WER ALSO?

Zurzeit schieben sich alle Genannten die Verantwortung für eine menschenwürdige Pflege gegenseitig zu.

Nein, das Thema Pflege lässt sich nicht mehr aussitzen, die demographische Entwicklung ist
unabänderlich. Der Druck wird höher. Die jetzigen Verantwortlichen  in der Politik  sind  zum Handeln aufgefordert, ja gezwungen.

Sie  haben die Verantwortung dafür, dass folgende Gesetze eingehalten werden:

Grundgesetz §1
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. §2 Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Bundessozialhilfegesetz §1
Dieses Gesetz soll dem Empfänger der Hilfe die Führung eines Lebens ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. (PS. Bei einem Großteil der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen reicht die Rente dazu  nicht aus. Sie sind somit auf die Sozialhilfe angewiesen).

Sozialgesetzbuch §2
Dieses Gesetz soll dazu beitragen, ein menschenwürdiges Dasein zu sichern.

Pflegeversicherung  §2
Dieses Gesetz soll dem Pflegebedürftigen helfen, trotz seines Hilfebedarfs ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht.

Rahmenvertrag §75 SGB XI
Partner dieser Vereinbarung setzen sich für eine Vertragsgestaltung ein, die ein wirksames und wirtschaftliches  pflegerisches Angebot sicherstellt, das dem Pflegebedürftigen hilft, ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes, der Würde des Menschen entsprechendes Leben zu führen.

Heimgesetz §2
Dieses Gesetz soll die Würde sowie die Interessen und Bedürfnisse vor Beeinträchtigungen schützen.
Der Staat hat also laut dieser guten Gesetze die Hauptverantwortung für eine menschenwürdige Pflege. Diese Verantwortung hat er aber an die Pflegeversicherung abgegeben. Die Träger der Pflegeversicherung in den Bundesländern sind die Pflegekassen. Den Pflegekassen wurde laut §12 SGB XI die Aufgabe und Verantwortung für die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung übertragen. Die Pflegekassen bilden laut Rahmenvertrag §75 SGBXI mit den Vereinigungen der Träger die Pflegeselbstverwaltung. Wenn diese Selbstverwaltung nicht im Sinne einer menschenwürdigen Pflege handelt und versagt, muss der Staat eingreifen.

Wenn der Staat der Pflegeversicherung bzw. den Pflegekassen Aufgaben übertragen hat,
muss er auch sicherstellen, dass die Gesetze eingehalten werden. Sollte dies nicht der Fall
sein, muss er reagieren.

Sollte der Referentenentwurf zur Pflegeversicherung in der jetzigen Fassung zum Gesetz werden, haben die Verfassungsbeschwerden eine große Aussicht auf Erfolg.
Weitere Informationen finden Sie auf meiner Webseite: www.menschenwuerde-in-der-altenpflege.de.

Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.
(Jean Moliere)
Mit freundlichen Grüßen
Werner Kollmitz

Kopien an:
Die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Gesundheit Frau Schwesig
Den Staatssekretär und Pflegebeauftragten der Bundesregierung Herrn Laumann
Die sozialpolitische Sprecherin der SPD, Frau Rawert
Den sozialpolitischen Sprecher der CDU, Herr Rüddel

Anlagen:
Schreiben an Herrn Laumann sowie an alle sozialpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Parteien im Bundestag.
Meine Stellungnahme zum Referentenentwurf.

 

Briefe a.d. Politiker

Artikel u. Kommentare

Rückantworten aus der Politik

Alle 17 Briefe, die ich an die Ministerien geschrieben habe,  wurden
beantwortet, hier ein kleiner Auszug:

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Pflege am Boden! Wir noch nicht!

Soziale Absicherung für Pflegende Angehörige

Soziale Absicherung sollte für pflegende Angehörige während der Pflege am Angehörigen, Freund oder Bekannten mehr Priorität genießen, damit diese nach Beendigung einer Pflege nicht in ein „tiefes soziales Loch“ fallen.

Armut durch Pflege…nach Beendigung der Pflege (Tod v. Ang.), steht bei vielen unserer Mitstreitern und Freunden jetzt auf der Tagesordnung. Das finden wir eine grob fahrlässige Ungerechtigkeit, gezüchtet von Politikern in Deutschland.

Es wird der Tag kommen, an dem der Lobbyeismus für die Pflege der ständig wachsenden Anzahl an Pflegebedürftigen nicht mehr genug Kapazität hat, sprich Pflegekräftemangel und so weiter.

Darum, werte Lobbyisten, Politiker und auch Sozialverbände besinnt Euch, um nun endlich ein besseres Pflegesystem zu erstellen und nicht immer nur als „Pfennigfuchser“ die Katastrophe vor sich her zu schieben.

Pflege am Boden 2014-05-16 14:16:06

Hartz 4 muss weg - Pfl. am Boden 2014-05-16 14:14:47Die Pflege ist am Boden und es wird höchste Zeit!

Die Pflege wäre noch mehr am Boden, wenn es nicht den „BPDN“ gäbe, den „Billigsten Pflegedienst der Nation„, die pflegenden Angehörigen, Freunde und Bekannten.

Ausschlaggebend sollte es sein, dass die Hartz 4–Gesetze für pflegende Angehörige abgeschafft werden, denn diese sind in ihrem Sinn nicht auf diese anwendbar und furchtbar ungerecht.

Im Ansinnen, dass das Pflegegeld in seiner Höhe nur ein Bruchteil der Pflegesachleistung beträgt, fänden wir es für erstrebenswert dieses Pflegegeld auf einen höheren Betrag zu setzen als es jüngst wieder laut Pflegereform 2014 gesetzt werden soll. Für die Arbeit die alleinig pflegende Angehörige leisten ergeben sich bislang nur unzulängliche Beträge zur Abgeltung der hohen körperlichen und physischen Leistungen, welche Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr und rund um die Uhr geleistet wird.

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Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen

Jede Unterschrift zählt! * Online: http://www.pflegeinitiative.org/petition/

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Sozial abgesichert heißt, dass pflegende Angehörige Kranken- , Pflege- , Renten- und Arbeitslosenversicherung vom Träger bekommen sollten. Das erleichtert den Einstieg in die Gesellschaft nach der Pflege!

Uns ist aufgefallen, sehr oft wird die Pflege am pflegebedürftigen Menschen mit der Kindererziehung gleichgesetzt und somit auf das falsche Podest gehoben. Jeder der in der Pflege tätig ist weiß, dass es da einen großen Unterschied gibt.

Nein, die Pflege an Behinderten und alten Menschen verlangt viel, viel, viel… mehr von einem ab. Sie ist kraftraubend, zeitintensiv, physisch belastend und man gibt ein Teil seines Selbst und seines Lebens mit viel Nächstenliebe ab. Das geschieht mit hoher Aufmerksamkeit, persönlich großer Liebe und auch von jedem von uns sehr gern getan.

So kann ich es aus meiner Erfahrung nur bestätigen.

Am Ende einer Pflege, als pflegender Angehöriger ringt man dann mit großen Mühen darum von seinen Mitmenschen wieder akzeptiert zu werden und um eine Eingliederung in den Beruf und in die Gesellschaft. Meist wird man statt dessen von einer gesellschaftlich sozialen Kälte begrüßt, obwohl man physisch und kräftemäßig am Boden ist. Man wird weiter hinunter gezogen bis zur drohenden Resignation. Programme zur Eingliederung wären vorteilhaft, gibt es aber nicht.

Liebe Politiker, Landsleute und alle Anderen…

…traut Euch und schaut doch mal hinüber ohne Scham über Eure Grenzen, denn diese lehren oftmals Besseres. Dort gibt es keine solchen Hartz-Gesetze, wie in Deutschland.

Wie macht man es zum Beispiel in Österreich? Dort genießen Menschen, die zu hause pflegen etwa mehr Anerkennung? Macht Euch mal schlau!

Alle sind wir gefordert etwas zu verbessern.

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Wir unterstützen:Daheim statt Heim e.V.: http://www.bi-daheim.de/Armut durch Pflege“:http://www.armutdurchpflege.de/ Umfairteilen: http://umfairteilen.de/

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 Wir, als Vereine arbeiten schon daran.

Fangt doch alle auch mal damit an und werft bornierte Vorurteile über Bord!

Das wäre doch, wenns gelingt, was gutes für unser Deutschland.

Oder nicht?

              Roland G. Brußmann - Beisitz Vorstand 
         Autor Pflegenews - Freund Pflegender Angehöriger 

Haben Sie nicht des Recht…

…den eigenen Weg zu wählen?

Günstige Altenpflege im Ausland im Schatten

Günstige Altenpflege  2014-05-05 11:41:04

Die deutsche Altenpflege ist zu teuer. Einige Angehörige und Rentner suchen deshalb oftmals einen Ausweg ins Ausland. Zum Beispiel in Pflegeheimen in der Slowakei oder in Ungarn ist es viele male preiswerter. Oftmals sind die geringen Löhne und Renten in Deutschland der Grund für eine solche Entscheidung. Deutsche Richter und Behörden schikanieren oftmals auch schon dies und wollen das verhindern durch Entzug der Betreuung und Rückführung nach Deutschland. Hier geht es bei den deutschen „Dikt……“ wieder mal nur um die Bedienung des Lobbyeismus. Fussec 2014-05-05 11:39:21Gerade hier in diesem aufgezeigten Beispiel hatte sich die alte Frau so richtig wohl gefühlt. Durfte aber nicht bleiben.

Eigentlich hat doch ein Jeder in einer Demokratie das Recht seinen Weg selbst zu wählen? Oder…? Man hat keinen Respekt mehr vorm Alter…!
Sehen Sie dazu einen Beitrag vom ZDF: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1901274/G%C3%BCnstige-Altenpflege-im-Ausland

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