Der Staat bestraft immer die Fleißigen

Abkassieren, ausplündern!

Das ist schön für den Staat. Aber schlecht für uns alle. Gier schürt noch größere Gier. Schon jetzt steht leider fest, dass die Regierenden die unverdiente Geld-Flut nicht sinnvoll verwenden werden. Die Armen werden immer mehr zur Kasse gebeten und die Reichen werden beschenkt.

Da, wo der Staat wirklich sparen könnte, da spart er nicht. Zum Beispiel könnte er sparen, wenn er das Pflegegeld in etwa der Höhe der Pflegesachleistung an die pflegenden Angehörigen zahlen würde. Das hätte sinnvollen Volkswirtschaftlichen Nutzen. Statt dessen spart der Staat Milliarden auf unser aller Rücken. Egal ob professionelle Pflegekraft oder häuslich Pflegender, wir werden alle ausgeblutet. Immer weniger Anerkennung! Wann hat man einmal auch etwas für uns…!

Dazu ein Beitrag von R. Brußmann (Mitglied PID e.V./ pfleg. Angehöriger)

>>> Wo der Staat wirklich sparen könnte…<<<

Warum sollte man nicht seinen Angehörigen zu hause pflegen dürfen, wenn gerade er es verlangt, und nicht ins Heim oder nicht in eine WG möchte? Der größte Pflegedienst der Deutschen Nation, die Pflegenden Angehörigen, sollten nicht in das Hartz IV – Raster gehören, da sie mit dieser schweren Arbeit eine sehr große gesellschaftliche Rolle spielen. Die von diesen Menschen erwirtschafteten finanziellen Entlastungen für die Gesellschaft sind nicht zu unterschätzen. Jedem dieser Angehörigen stehen dem nach alle Rechte und Freiheiten zu, welche dabei durch die Hartz IV – Gesetze nicht gegeben sind, und die Handlungsfähigkeiten sehr stark eingrenzen. Eine entsprechende Anerkennung durch die Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistung (nach österreichischem Modell) wäre anzuraten.
Wenn die öffentliche Hand für einen Heimplatz (Stufe III) rund 3200 Euro zahlt, reicht hier circa die Hälfte.

Damit käme man aus der ungerechtfertigten Armutsfalle heraus und so ließen sich über die Hälfte der Probleme im Pflegebereich mit einem Streich lösen. (Pflegekräftemangel usw.)

Dazu würden sich weitere Vorteile für die Volkswirtschaft ergeben, wie die Steigerung der Kaufkraft, Entlastung der Pflegekassen, Beitrag für Staatsschulden – Abbau, Minderung von Krankheit durch Pflege, keine Armut durch Pflege mehr und weniger Ausgaben für den Heimbereich.

Dem zur Folge: Ein Pflege – Entgeld in Höhe der Pflegesachleistung ermöglicht ein viel humaneres Leben für alle Pflegenden Angehörigen und entlastet die Volkswirtschaft bedeutend.

Jeder kann die resultierende Einsparung, von dem Oben genannten Vorschlag, selbst mit einer normalen mathematischen Rechnung nachvollziehen.
Für eine Person (Stufe III) im Heim: = ca. 3200 € Pflegesachleistung, einschließlich einer Zuzahlung.
Für eine Person (Stufe III) zu Haus: = ca. 1500 € Ent/Betreuungs/geld für Pflegende Angehörige (mit allen sozialen Abgaben inbegriffen, statt ein viel geringeres Pflegegeld allein, welches im Sinne für den Gepflegten bestimmt ist (eine Abgabe an Pflegende ist gesetzlich nur Kann – Bestimmung!!!)).
Das wäre hierbei, pro einer gepflegten Person, eine Einsparung von ca. 1700 €, gegenüber eines genutzten Heimplatzes.

Dies muss man nur einmal auf die Millionen Pflegebedürftigen, welche von ihren Angehörigen, Bekannten und Freunden gepflegt werden, umrechnen.

Selbst, wenn man den zu erbringenden Eigenanteil (eigene Rente, Kapital usw. als Eigenanteil) abzieht, ergibt sich immer noch eine immense, nicht unerhebliche, Einsparung.

Das sind Millionen, welche bislang der Wirtschaft, Monat für Monat, verloren gehen.
Auf alle Fälle wäre, wie bereits erwähnt, ein humaneres Leben mit mehr Anerkennung für die Leistungen der Pflegenden Angehörigen, welche bislang mit Hartz IV, Sozialgeld und Weniger leben müssen, möglich. Und dies wäre noch lang keine so genannte „Voll – Kasko“ vom Staat“ !

Ein weiterer Vorschlag:

Wäre es nicht angebrachter von der Politik, dass man die pflegenden Angehörigen, Bekannten, Nachbarn und Freunde von den Hartz – Gesetzen abkoppelt und ihnen alle Rechte zubilligt? Und zwar alle Rechte, wie sie auch jeder arbeitende Mensch in diesem Land wahrnehmen darf! Freie Wahl und Barrierefreiheit bei allen Entscheidungen rund um die Pflege und das eigene Leben sind doch eine grundlegende Menschenwürde für jeden von uns. 

Lösung: Petition umsetzen! http://www.pflegeinitiative.org/petition/

(Genannte Zahlen haben Beispielcharakter)

Beitrag: R. Brußmann (Mitgl. Pflegeinitiative Deutschland e.V./ pfleg. Angeh.)

Armutsrisiko wächst – Bundesregierung muss endlich gegensteuern

Familien und Alleinerziehende besonders gefährdet – AWO fordert mehr Verteilungsgerechtigkeit

Berlin: „Die Menschen werden bewusst dem Armutsrisiko ausgesetzt“, kommentiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler angesichts der heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes „Leben in Europa“.

Quelle AWO: http://www.awo-hessensued.de/aktuelles/news-details/?tx_ttnews[tt_news]=126&cHash=8ce6bcf5e40aed4bb0ba2db8971c9a14

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Wenn das Geld nicht zum Leben reicht

Armut bedroht alle! Zum landesweiten Aktionstag warnte die Liga der freien Wohlfahrtspflege vor Altersarmut.

Quelle Badische Zeitung: http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/wenn-das-geld-nicht-zum-leben-reicht–64660844.html

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Über 80 Millionen EU-Bürger von Armut bedroht

16,4 Prozent der Einwohner der Europäischen Union sind laut einer Studie der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP) von Armut bedroht. Insgesamt liefen 80,7 Millionen EU-Bürger Gefahr, in die Armut abzurutschen, heißt es in dem am Montag in Wien vorgestellten Papier.

Quelle WAZ: http://www.derwesten.de/politik/ueber-80-millionen-eu-buerger-von-armut-bedroht-id7220407.html

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Aktionstag „Pflege braucht Zeit“ war auch in Chemnitz

Auch in Chemnitz fand am Vortag zur Demo „Pflege braucht Zeit“ in Dresden eine Demo unter selbigen Namen statt. Mit diesem Aktionstag will sich die LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Chemnitz für bessere Bedingungen im Pflegebereich einsetzen.

Hier ein kleiner Bericht davon (Quelle Sachen-TV): http://www.sachsen-fernsehen.de/Aktuell/Chemnitz/Artikel/1233482/Aktionstag-Pflege-braucht-Zeit/

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Pflege im Akkord (Video)

In Würde altern – das wünschen sich alle. Doch die Zustände in den Pflegeheimen lassen das kaum zu. Darunter leiden nicht nur die Bewohner, sonder auch die Pflegekräfte, welche oft überfordert sind mit dem Arbeitsaufwand und dem Pflegekräftemangel.

Quelle MDR-Fernsehen: http://www.mdr.de/sachsen/video84944_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html

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Das Pflege – TÜV – Märchen

Gute Noten für schlechte Versorgung (Video)

Eigentlich soll der Pflege-TÜV prüfen, wie gut Heim-Bewohner versorgt und betreut werden. Doch in der Praxis führen absurde Prüfkriterien dazu, dass auch Heime mit schlechter Pflege Bestnoten erhalten. So können Mängel, wie etwa wundliegende Patienten, damit ausgeglichen werden, dass Speisepläne in Schriftgröße 14 aushängen. Der Leiter eines Augsburger Pflegeheims stellt dem Pflege-TÜV nun ein schlechtes Zeugnis aus. Er prangert an, dass auch seine Einrichtung eine 1,0 bekommen hat, obwohl sie die Note gar nicht verdient hätte.

Quelle – BR: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/121018-quer-pflege-100.html

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Gute Pflege, schlechter Lohn

Schwestern und Pfleger sehen ihren erfüllenden, aber stressigen Job zu schlecht bezahlt. Dazu hier ein Beitrag aus der Presse.

Quelle – na * Presseportal: http://www.presseportal.de/pm/52678/2347495/gute-pflege-schlechter-lohn-schwestern-und-pfleger-sehen-ihren-erfuellenden-aber-stressigen-job-zu

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PflegenNein danke!

Wie ein Damoklesschwert hängt das große Thema „Pflege“ über den meisten Menschen.

Quelle – nnz-online: http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=117790

„Wie kann ich im Alter möglichst lange selbstbestimmt wohnen?“ Das fragen sich angesichts des immer älter werdenden Bevölkerungsdurchschnitts viele Menschen. Wer in seinen gewohnten vier Wänden bleiben möchte, der setzt beispielsweise auf Unterstützung durch Angehörige, caritative Vereine oder auf engagierte ambulante Pflegedienste. Doch wenn Pflegekosten auf ihn zukommen, ist vieles nicht mehr möglich.

Diese Frage beantwortet mit einer konkreten Lösung die Pflegeinitiative Deutschland e. V. mit ihrer Petition, welche unter dem Link:  

http://www.pflegeinitiative.org/petition/  Signatur – bereit zu finden ist.

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Neue Hilfe gegen Druckgeschwüre

Man glaubt es kaum. Wie der folgende Artikel beschreibt, reichen elektrische Stöße in die Unterhose aus, um bettlägerigen Menschen zu helfen.

Quelle paradisi.de: http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Gesellschaft/Pflege/News/73213.php

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Kostenlose Broschüre der Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Alzheimer ist in vielen Familien Thema, aber was sollte man eigentlich über die Krankheit wissen? Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) gibt in der überarbeiteten Neuauflage ihrer Broschüre „Die Alzheimer-Krankheit verstehen… Mehr als nur Vergesslichkeit!“ einen kompakten Überblick. Ab sofort ist der Ratgeber wieder kostenlos bei der AFI erhältlich.

Quelle N-nachrichten.de: http://www.nachrichten.de/gesundheit/Pflege-Kostenlose-Broschuere-der-Alzheimer-Forschung-Initiative-eV-AFI–Die-aid_3062345878833555898.htm

Hier geht es zum Portal „Alzheimer Forschung Initiative e.V.: http://www.alzheimer-forschung.de//

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Wieder einmal ein: Modellprojekt für pflegende Angehörige

In Deutschland befinden sich 68 Prozent der Pflegebedürftigen in der häuslichen Pflege. 46 Prozent davon werden alleine von der Familie betreut, es gibt also keine Kurzzeitpflege durch externe Dienstleister. Doch die Belastung durch Beruf, Kinder und Pflege ist häufig zu groß für diese Familien. Sie sind in der Pflege zu wenig geschult, es existieren Unsicherkeiten und Abstimmungsprobleme.

Quelle – Lokalkompass: http://www.lokalkompass.de/essen-borbeck/leute/philippusstift-startet-modellprojekt-fuer-pflegende-angehoerige-d223363.html

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Zu wenig pflegende Familien kennen die „Verhinderungspflege“

Nur ein verschwindend geringer Anteil der rund 1,5 Millionen pflegenden Angehörigen nimmt das Angebot wahr, einmal Auszeit zur eigenen Erholung zu nehmen. Für maximal 28 Tage im Jahr kann über die Pflegeversicherung „Verhinderungspflege“ in Anspruch genommen werden. Auch wenn Pflegepersonen kurzfristig verhindert sind, etwa wegen eines Arzttermins oder einer Familienfeier, gibt es die Möglichkeit der Ersatzpflege.

Quelle – Extrem news: http://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/ac35141fbf01626

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Nonsens: Trotz arbeitsloser Fachkräfte in Deutschland: Pflegepersonal soll in China angeworben werden

Plötzlich aber stellt der “Arbeitgeberverband Pflege” einen erheblichen Mangel fest. Laut tagesschau.de und China Observer soll dieser Mangel damit behoben werden, in dem ab 2014 Pflegefachkräfte aus China kommen sollen.

Quelle-Denkland: http://denkland.wordpress.com/2012/10/18/trotz-arbeitsloser-fachkrafte-in-deutschland-pflegepersonal-soll-in-china-angeworben-werden/

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Aufgepasst: DGB kritisiert heimliche Privatisierung der Krankenkassen

Wir fordern insbesondere die Unionsgeführten Bundesländer auf, dieser skandalösen Klientelpolitik via Bundesrat die rote Karte zu zeigen. Die Privatisierung der gesetzlichen Krankenkassen muss gestoppt werden.“

Quelle dgb: http://www.dgb.de/themen/++co++2ba32912-1930-11e2-9ff9-00188b4dc422.