Armut und Diskriminierung von Haus aus. Darf das so sein?

Sie werden mir sicher die Zustimmung geben, dass das nicht so sein darf. Leider sieht die Realität in deutschen Landen ganz anders aus. Dazu können Sie sich an Hand der Zusammenstellung verschiedener Beiträge unter: 

http://www.pflegeinitiative.org/category/aktuelles/

Roland Kopf Bild Kommentar 2013-06-04 17:32:39

selbst einmal ein Bild machen. Die Gesellschaft ist dazu aufgerufen solche Zustände in einem solchen reichen Land, wie Deutschland es ist , nicht länger zu dulden. Setzen Sie sich dafür ein, dass wir Armut, Unmenschlichkeit und Entwürdigungen bekämpfen können. Gerade im Bereich der pflegenden Angehörigen und den Pflegern/innen in den Heimen gibt es dringenden Handlungsbedarf. Die Politik verschließt leider immer noch die Augen davor. Es kann insbesondere nicht sein, dass pflegende Angehörige, welche 365 Tage im Jahr, Tag für Tag, 24h rundum die Uhr  für ihre hilfebedürftigen Angehörigen da sind, für ihre Aufopferung mit Hartz – IV abgespeist werden.

Das darf nicht so bleiben!

Wir fordern Anerkennung, die Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistung und die Abkoppelung pflegender Angehöriger von den Hartz –  Gesetzen!

Roland G. Brußmann - Mitglied PID e.V - Selbst pflegender Angehöriger

Grönemeyer ruft Dich/ Sie zum Einsatz!

Stimme gegen Armut 2013-05-10 11:15:13  Grönemeyer ruft Dich auf: Beteilige Dich an der Emailaktion zu menschenwürdiger Arbeit: http://www.deine-stimme-gegen-armut.d…

Grönemeyer stimme gegen armut  2013-05-10 11:14:08

Quelle Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=vstcKpc84cw&feature=player_embedded

> Pflegende sind entscheidend <

Bildschirmfoto vom 2013-03-01 18:36:08

 

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>>> Petition >>>   Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen

* Jede Unterschrift zählt! * Online: http://www.pflegeinitiative.org/petition/

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Von der Politik enttäuscht!

 

Diese Politik macht nur „Dicke Hälse“!

Hallo Freunde und Pflegende,

meine Ehefrau Annemarie und ich, Michael – beide 70 Jahre alt – pflegen unseren mehrfach schwerst behinderten Sohn Holger, spastisch gelähmter Rollstuhlfahrer von Geburt an, also seit 45 Jahren.

Holger lebt mit uns Eltern zu Hause, befindet sich werktags von morgens bis nachmittags in einer WfB, wo er sich sehr wohl fühlt.

Seit die Pflegeversicherung besteht – schon auch eine Errungenschaft ! – habe ich „einen dicken Hals“ bezüglich des viel zu niedrigen Pflegegeldes für Pflegestufe III, im Vergleich zu den Pflegediensten und -heimen, die ein Mehrfaches an Pflegegeldern für viel weniger Pflegezeit im Einzelnen zur Verfügung haben – immer zu Lasten der zu pflegenden, kranken und schwerst Behinderten !

Ich könnte mich jetzt, genau wie viele andere Betroffene, Privat- und zu Hause-Pfleger, noch lange frustriert und wütend über dieses Thema auslassen, das so ungerecht ist wie viele Politiker, die Gesetze veranlassen, von deren Auswirkungen sie keine Ahnung haben …!

Ich lasse mich lieber nicht aus, sondern grüße hiermit alle Gleich betroffenen, sowie alle uns Wohlgesonnen !

Euer Michael Grauert

(Mitglied der Pflegeinitiative Deutschland e.V.)

 

Wir von der Pflegeinitiative Deutschland sagen: Michael bleib tapfer!

Denn, dazu kommt noch der Umstand, dass Michael seit Ende 2012 erneut an Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs) erkrankt ist. Vor etwa 13 Jahren hat er diesen per Chemotherapie schon einmal völlig ausmerzen können und unter dieser Therapie auch sehr gelitten. Dem Krebs ließ er, trotz aller Umstände, keine Chance sein Leben zu beeinflussen und bekämpfte diesen erfolgreich.

Nun geht der Kampf für Michael leider erneut los. Er kämpft, denn er möchte für seine Familie weiterhin da sein.

Hoffen wir von Herzen alle, zusammen für Michael und seiner Familie, dass er die Kraft aufbringt diese heimtückische Krankheit erneut zu besiegen.

In diesem Sinne stehen wir, die Mitglieder der Pflegeinitiative Deutschland e.V. und alle Freunde, hinter Michael und wünschen nur das Beste, denn er wird von seiner Familie (pflegender Angehöriger) und von uns sehr, sehr, … gebraucht.

Hier ein Lebens – Ausschnitt

Michael Zeitungsbericht

 

PID Aktion Offenburg

Rückblick Aktion vom 13.10.2012

Am Samstag, den 13. Oktober, haben wir zum ersten Mal einen Stand in der Innenstadt Offenburgs aufgebaut, in der Spitalstrasse, also an einer der direkten Zugangsstraße zum Wochenmarkt. Ab 8.30 Uhr informierten wir Passanten über die Benachteiligung der häuslichen Pflege in Deutschland. Gleichzeitig warben wir für unsere Petition zur Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistung, verteilten unsere Flyer und sammelten Unterschriften, frontal an unserem Tisch der Banner der PflegeInitiative Deutschland e.V..

Ca. 150 Unterschriften konnten wir bis 13 Uhr sammeln. Wir führten schöne Gespräche und heiße Diskussionen. Wir konnten mit Menschen ins Gespräch kommen, die vom Pflegnotstand ebenfalls, auf ihre Weise, direkt betroffen sind oder betroffen waren.

Doch vor allem freuten wir uns darüber, dass wir einige, denen diese Sachlage noch nicht bekannt war, aufklären konnten und aufzeigen konnten, dass wir alle am Ende Betroffene sind. Wir sind hoch motiviert bald wieder auf der Straße Stellung zu nehmen. Zunächst in Offenburg, aber bald auch in anderen Städten.

Unterstützen Sie uns! * Jede Unterschrift zählt! * Online – Unterschrift hier: http://www.pflegeinitiative.org/petition/

Infostand der PID e.V. am Samstag, 13.10. in Offenburger Innenstadt

Am nächsten Samstag, den 13.10. 2012 werden wir in der Spitalstraße in der Offenburger Innenstadt zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr einen Infostand  der Pflegeinitiative Deutschland e.V. einrichten, um über unsere Petition zu informieren und weitere Unterschriften zu sammeln. Diese Aktion soll in den nächsten Monaten noch öfter wiederholt werden, auch in anderen Orten in der Ortenau. Natürlich freuen wir uns über reges Interesse, Besucher sind herzlich willkommen

Neustart unserer Petition/Kampagne

Vor über einem Jahr haben wir beim Petitionsausschuss unsere Petition eingereicht. Was ist seitdem passiert?

So gut wie nichts, weder im Petitionsausschuss noch in der Politik. Der Petitionsausschuss hat sich nicht mehr bei uns gemeldet, Die Politik stellt sich nicht mal im Ansatz der Problematik pflegender Angehöriger. Stattdessen wurden von verschiedenen Ministerien „Reformen“ auf den Weg gebracht, die die katastrophalen Zustände nur zementieren und keinem Betroffenen wirklich helfen (Schröder: Pflegeauszeit, Bahr: Pflegereform).

Wir haben also beschlossen unsere Petition bzw. Kampagne „Angleichung des Pflegegeldes an die Pflegesachleistungen“ ungeachtet oder gerade wegen des Totalversagens der Politik und unabhängig vom Petitionsausschuss neu zu starten. Die einzige Handlungsmöglichkeit, die wir momentan sehen, ist weiter über die bestehenden Pflegebedingungen aufmerksam zu machen und zu informieren. Das ist der Sinn dieser Petition. Wir werden Unterschriften/Kontakte sammeln, solange wie nötig. Bitte unterstützen sie uns dabei. Es geht auch um ihre Zukunft.

Es gibt so vieles, was in Sachen Pflege besser werden muss, deshalb bezwecken wir, mit dem Sammeln von Unterstützern bzw. Kontaktdaten auch zukünftige Petitionen mit ihrer Hilfe auf den Weg zu bringen.